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Gemeinderatssitzung vom 26.1.16

2. Februar 2016

Gemeinderatssitzung vom 26.1.16

In der Gemeinderatssitzung vom 26.1.16 wurde die Umwidmung von Grünland zu Bauland-Wohngebiet auf dem Grundstück des Mostheurigen Langeder beschlossen. Bei der Abstimmung war die SPÖ Perg und die Grünen Perg geschlossen dagegen. Die FPÖ hat sich zum Teil auch dagegen ausgesprochen bzw. sich der Stimmen enthalten.
Folgende Punkte sehen wir, die SPÖ Stadt Perg, als Probleme bei dieser Grundstücksbebauung:
Trotz Rückhaltebecken, wird bei starken Regenfällen, aufgrund des „Zubetonierens“ sowie „Asphaltierens“ der großen Hangfläche, das Wasser in einem Guss in die Siedlung des Schützenweges fließen. Die Beeinträchtigung der dortigen Anrainer lässt sich derzeit nicht abschätzen. „Noch nie wurde in Perg eine Baufläche mit so vielen Bestimmungen belegt.“, unterstreicht die ÖVP die enorme Anzahl an Auflagen mit denen das Grundstück belegt ist. Daraus folgt ein noch höherer Grundstückspreis als üblich. Das wiederum freut die Volkspartei, denn dann würden Häuser entstehen für „diejenigen, die sich das noch leisten können.“ Die ÖVP will also, dass sich nur Reiche und Gutsituierte in Perg niederlassen?! Das ’normale Volk‘ soll also gar nicht nach Perg ziehen, sondern lediglich Leute, die sich Quadratmeterpreise von über 100.- Euro aufwärts leisten können? Das sehen wir als SPÖ etwas anders. Aufgabe einer Gemeinde ist es vorrangig leistbare Wohnungen für alle zur Verfügung zu stellen. Die Reichen finden auch alleine ihre Plätze, wo sie unter sich sind. Da muss eine Gemeinde nicht auch noch nachhelfen.

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